Dr. med. Fred Weber
Dr. med. Fred Weber

Knieumstellung – Gelenkerhaltene Alternative zur Prothese!

Dr. Fred Weber O-Bei Arthrose O – Bein mit ausgeprägter inneren Arthrose

Als letzte Möglichkeit der Behandlung der fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose bleibt häufig nur die Endoprothese.

Während der künstliche Gelenkersatz an der Hüfte meist weniger Auswirkung auf die gewohnte Lebensführung der Patienten hat, ist dies bei der Knieprothese anders. Schnelle Drehbewegungen im Alltag oder im Sport können wegen der Gefahr einer Prothesenlockerung nicht mehr erfolgen. Ursache sind die deutlich komplizierteren anatomischen Verhältnisse des Kniegelenkes gegenüber der Hüfte, sowie die schlechtere Verankerungsmöglichkeiten der Prothese im Knochen. Gerade jüngere und sportlich aktive Patienten sind mit einer Knieprothese häufig unzufrieden. Hier bietet die Knieumstellung häufig eine gelenkerhaltene Alternative. Voraussetzung hiefür ist jedoch, dass eine einseitige Arthrose vorliegt. Das bedeutet, dass der Gelenkverschleiß überwiegend auf der Gelenkinnen- oder Außenseite lokalisiert ist und mit einer Achsenfehlstellung im Sinne eine O- oder X- Beines kombiniert ist. 

Als letzte Möglichkeit der Behandlung der fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose bleibt häufig nur die Endoprothese.

Während der künstliche Gelenkersatz an der Hüfte meist weniger Auswirkung auf die gewohnte Lebensführung der Patienten hat, ist dies bei der Knieprothese anders. Schnelle Drehbewegungen im Alltag oder im Sport können wegen der Gefahr einer Prothesenlockerung nicht mehr erfolgen. Ursache sind die deutlich komplizierteren anatomischen Verhältnisse des Kniegelenkes gegenüber der Hüfte, sowie die schlechtere Verankerungsmöglichkeiten der Prothese im Knochen.

Durch eine operative Korrektur der Beinachse wird die Belastung von dem zerstörten Gelenkanteil auf den gesunden Bereich verlagert. Ein O-Bein dabei beispielsweise in ein leichtes X-Bein korrigiert. Bei richtiger Indikation und Anwendung lässt sich so über Jahre häufig der künstliche Gelenkersatz vermeiden. Wichtig ist eine genaue Op Planung bei der ein spezielles Röntgenbild von dem gesamten Bein unter Belastung unbedingt notwendig ist, um den Korrekturwinkel genau zu berechnen.

  

Ist der Korrekturwinkel berechnet, wird das Schienbein im Rahmen der Operation unterhalb des Gelenkspaltes bis auf eine kleine Knochenbrücke kontrolliert durchtrennt und danach in die gewünschte Korrektur aufgeklappt. Das Korrekturergebnis wird durch eine winkelstabile Titanplatte übungsstabil fixiert. In den entstehenden Knochenspalt wird bei größeren Korrekturwinkeln ein Knochenersatzkeil, entsprechend dem Korrekturwinkel, eingeschoben.

 

Kombiniert wird diese so genannte Umstellungsosteotomie mit einer vorher durchgeführten Gelenkspiegelung, bei der Meniskus- oder und Knorpeleingriffe möglich sind.

 

Z.n. valgisierenden Knieumstellung mit Synthes Tomofix Platte

Nach diesem Eingriff kann das Bein direkt krankengymnastisch beübt werden. Eine Ruhigstellung erfolgt nicht. Allerdings muss bis zur Knochenheilung eine Teilentlastung mit zwei Gehstöcken für 6 – 8 Wochen erfolgen. Die Knochenheilung und damit verbundene Belastungsmöglichkeit wird durch Rö-Bilder kontrolliert. Der Krankenhausaufenthalt 5 bis 6 Tage.

 

Diese Operationen, als sinnvolle Alternative zum künstlichen Gelenkersatz, führe ich seit Jahren mit steigender Häufigkeit durch. Die bisherigen guten Ergebnisse zeigen, dass sich durch dieses Operationsverfahren sehr häufig die Implantation einer Prothese für Jahre hinausschieben lässt.

 

Dr. med. Fred Weber

 

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